Dortmund, 07.07.2016

Auftakt der ersten von insgesamt drei Urban_Factory_GruppenbildFallstudienuntersuchungen stellte dieses Jahr die Übergabe der sogenannten „cargoSurfer“ an die Projektpartner dar. Die elektrischen Lästenräder wurden gemeinsam mit der F&A Manufaktur entworfen und sollen als eine Alternative zu konventionellen Transportmittel für den urbanen Raum erprobt werden. Die Räder erlauben eine flexible Anpassung der Ladefläche und können für eine Vielzahl unterschiedlicher Transportzwecke und Branchen eingesetzt werden.

Im Rahmen der Fallstudie werden damit am Dortmund Airport 21 Büroräume und Werkshallen mit Equipment, Ersatzteilen und Werkzeug versorgt. Ein zweiter cargoSurfer kommt bei der PIA Stiftung (Mülheim/Ruhr) zum Einsatz und beliefert dort Haushalte mit Verbrauchsgütern, insbesondere mit Lebensmitteln. Beide Einsatzfälle werden durch das Forschungskonsortium unter der Leitung des Instituts für Transportlogistik durch Date
nerhebungen in den Bereichen Umwelt, Kosten, Leistung und Qualität sowie Image begleitet. Dies ermöglicht einen ganzheitlichen vergleich von eLastenrad und Pkw unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Für das Forschungsprojekt können auf Basis dieser Erkenntnisse das Potential von eLastenrädern zur Versorgung stadtnaher Produktionsstandorte ermittelt und Einsatzmöglichkeiten und -grenzen abgeleitet werden. So können (elektro-)logistische Konzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Integrationsfähigkeit und Effizienz stadtnaher Produktionsstandorte entwickelt werden, um die Urban Factory zu verwirklichen.

 

Fallstudienauftakt Dortmund