Rückblick: 1. Braunschweiger HoloHack

Braunschweig, 27.11.2017

Im September 2017 fand an der Technischen Universität Braunschweig der 1. Braunschweiger HoloHack statt. Studentische Teams aus ganz Deutschland traten gegeneinander an und entwickeln in 24 Stunden Mixed-Reality Anwendungen für die Stadt der Zukunft und die Produktion der Zukunft. Die Bedeutung von Visualisierung, Kommunikation und Kollaboration in diesen Themenfeldern waren dabei offensichtlich.

Die fünf entwickelten Anwendungen repräsentieren innovative Lösungsansätze, die im Kontext urbaner Fabriken Anwendung finden können. Die Verbindung zwischen Fabrik und Stadt wurde besonders in zwei Anwendungen gesucht: Q.BE erlaubt spielerisch Baulücken und Brachflächen in Städten holografisch mit eigenen Ideen und Vorschlägen schließen. In EmVis kann durch ein digitales, verkleinertes Modell einer Stadt gelaufen werden und sich dabei durch interatkive Darstellungen unterschiedlicher Daten wie zum Beispiel Lärmkarten bewegen.

Hackthon zur Stadt und Produktion der Zukunft

Braunschweig, 12.07.2017

HoloHack
Im Sommer 2017 findet an der Technischen Universität Braunschweig der 1. Braunschweiger HoloHack statt. Studentische Teams treten gegeneinander an und entwickeln in 24 Stunden Mixed-Reality Anwendungen für die Stadt der Zukunft und die Produktion der Zukunft. Dieser Hackathon wird durch das Projekt Urban Factory und von den Projektpartnern fachlich und organisatorisch unterstützt. Weitere Informationen unter www.holohack.de

Drittes Beiratstreffen in Essen

Essen, 05.10.2016

Beiratstreffen_3Der Beirat des Forschungsprojekts Urban Factory traf sich am 05.10.2016 bereits zum dritten Mal. Bei dem Treffen an der Universität Duisburg-Essen analysierten und diskutierten Vertreter von Stadt, Industrie und Forschung Wege zur ressourceneffizienten Integration von Produktionsstandorten in den urbanen Raum.

Nach einer Rückschau auf das letzte Beiratstreffen sowie einem Bericht über den aktuellen Stand der Forschung wurden die Rahmenbedingungen und Trends die dem Forschungsprojekt zu Grunde liegen vorgestellt. Durch Vorträge von Dr. Gerrit Posselt über die Battery LabFactory Braunschweig und Volker Langer über die Tapping Measuring Technology in Siegen konnten die Anwesenden einen genaueren Eindruck über die Fallstudien gewinnen.

Zudem widmete sich der Beirat einer weiteren zentralen Fragestellung des Vorhabens. In einem bereichernden Wissensaustausch zwischen den beteiligten Instituten, den Forschungspartnern sowie den Mitgliedern des Beirates wurden mögliche Akteure, die für urbane Produktionen von Bedeutung sein können, identifiziert. Nachdem die Stakeholder (u.a. Anwohner, Mitarbeiter, Unternehmen, Kommunen) und deren Wirkzusammenhänge zueinander analysiert wurden, diskutierte der Beirat potentielle Überwindungsstrategien, mit denen die ressourceneffiziente und schonende Integration von Fabriken in die Stadt gelingen kann. Durch die unterschiedlichen Perspektiven von Vertretern der Stadt, der Industrie und der Forschung wird dem interdisziplinären Anspruch dieses Projekts Rechnung getragen. Zudem lieferte das Beiratstreffen durch diesen Kommunikationsaustausch und Wissenstransfer einen wichtigen Beitrag, um die Anschlussfähigkeit und Übertragbarkeit der Ergebnisse des Forschungsprojekts in die städtische und unternehmerische Praxis zu gewährleisten.

Fallstudienauftakt Dortmund

Dortmund, 07.07.2016

Auftakt der ersten von insgesamt drei Urban_Factory_GruppenbildFallstudienuntersuchungen stellte dieses Jahr die Übergabe der sogenannten „cargoSurfer“ an die Projektpartner dar. Die elektrischen Lästenräder wurden gemeinsam mit der F&A Manufaktur entworfen und sollen als eine Alternative zu konventionellen Transportmittel für den urbanen Raum erprobt werden. Die Räder erlauben eine flexible Anpassung der Ladefläche und können für eine Vielzahl unterschiedlicher Transportzwecke und Branchen eingesetzt werden.

Im Rahmen der Fallstudie werden damit am Dortmund Airport 21 Büroräume und Werkshallen mit Equipment, Ersatzteilen und Werkzeug versorgt. Ein zweiter cargoSurfer kommt bei der PIA Stiftung (Mülheim/Ruhr) zum Einsatz und beliefert dort Haushalte mit Verbrauchsgütern, insbesondere mit Lebensmitteln. Beide Einsatzfälle werden durch das Forschungskonsortium unter der Leitung des Instituts für Transportlogistik durch Date
nerhebungen in den Bereichen Umwelt, Kosten, Leistung und Qualität sowie Image begleitet. Dies ermöglicht einen ganzheitlichen vergleich von eLastenrad und Pkw unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Für das Forschungsprojekt können auf Basis dieser Erkenntnisse das Potential von eLastenrädern zur Versorgung stadtnaher Produktionsstandorte ermittelt und Einsatzmöglichkeiten und -grenzen abgeleitet werden. So können (elektro-)logistische Konzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Integrationsfähigkeit und Effizienz stadtnaher Produktionsstandorte entwickelt werden, um die Urban Factory zu verwirklichen.

 

Zweites Beiratstreffen in Dortmund

Dortmund, 04.04.2016

GruppenbildAm 04.04.2016 fand das zweite Beiratstreffen des Forschungskonsortiums am Dortmunder U statt. Das Fachgebiet Städtebau und das Institut für Transportlogistik der TU Dortmund luden dazu alle Forschungspartner und  Mitglieder des Beirats ein, um über den aktuellen Stand des Forschungsprojekts und seiner Fallstudien zu informieren. Unter Beteiligung der Lehrstuhlinhaber der teilnehmenden Ruhrgebiets-Universitäten Prof. Christa Reicher (STB – TU Dortmund), Prof. Dr. Alexander Schmidt (ISS – Universität Duisburg Essen), Prof. Dr. Uwe Clausen (ITL – TU Dortmund) sowie Partnern aus Wirtschaft und Öffentlichkeit wurden anschließend die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts sowie Themen rund um die Produktion in der Stadt diskutiert.

„Urban Factory“ gestartet

Bei der Auftaktveranstaltung an der TU Braunschweig trafen sich am 17. November zum ersten Mal alle beteiligten Institute, Modellvorhaben, Teilprojekte und der Beirat des Forschungsprojekts „Urban Factory“, um sich über die gemeinsamen Ziele innerhalb des Projekts auszutauschen.  Die Auftaktveranstaltung war eingebettet in die Auftaktwoche zum neuen Schwerpunkt „Stadt der Zukunft“ der TU Braunschweig. In der Woche vom 16. bis zum 21. November 2015 stand die TU Braunschweig für alle interessierten BürgerInnen, Gemeinden, Städte, Verbände, Vereine, Firmen und Forschungseinrichtungen offen. Ein buntes Programm gab Einblick in Braunschweiger Visionen und Forschungsarbeiten für die Stadt der Zukunft.

Kick-off des Forschungsprojekts Urban Factory in Braunschweig

Im Rahmen der Auftaktwoche der TU Braunschweig zum neuen Forschungsschwerpunkt „Stadt der Zukunft“ am 17.11.2015 findet der Kickoff des Forschungsprojekts Urban Factory statt. Neben zahlreichen öffentlichen Vorträgen und Veranstaltungen rund um das Aktionsthema, gibt Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann vom Institut Nachhaltige Produktion & Life Cycle Engineering den offiziellen Startschuss für das Projekt.

Thema seines Vortrags wird die „Positive Impact Factory – Vision zur nachhaltigen Produktion der Zukunft im urbanen Umfeld“ sein.
Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen im Anschluss an den Vortrag mit zu diskutieren.

 

Datum: 17.11.2015
Uhrzeit: 13:15 -14:00

Architekturpavillon der TU Braunschweig
Pockelsstraße 4
38106 Braunschweig